06.06.2008
Marc Heitmeier unterschreibt bis 2010 beim OFC
Am Mittwochabend im Testspiel gegen die armenische Nationalmannschaft trug er zum ersten Mal das Kickers-Trikot. Nun ist klar: Auch in den nächsten beiden Jahren wird Marc Heitmeier für die Offenbacher Kickers auflaufen. Der 23jährige hat einen Vertrag bis 2010 unterschrieben. Der gelernte Innenverteidiger spielte letzte Saison beim Oberligisten SV Wilhelmshaven. "Er hat ein gutes Kopfballspiel und ist mit einem starken Zweikampfverhalten ausgestattet. Er ist beidfüssig und besticht durch eine gute Spieleröffnung," sagt Trainer Hans-Jürgen Boysen. Das Fuüballspielen gelernt hat Heitmeier in der Jugendabteilung bei Borussia Dortmund. Für die Nachwuchsmannschaft bestritt Heitmeier zwischen 2004 und 2007 insgesamt 46 Spiele in der Regionalliga Süd. Gelegentlich saü er auch schon bei den Profis auf der Bank. Jetzt wartet auf Heitmeier beim OFC eine neue Herausforderung: "Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, die tollen Fans und ein Stadion mit groüem Kult."
Endres verlängert - Wörle und Toppmöller verlassen die Kickers!
Daniel Endres bleibt den Offenbacher Kickers treu. Der Vertrag mit dem 23jährigen Torhüter konnte um zwei Jahre bis 2010 verlängert werden. Den OFC verlassen wird dagegen Thomas Wörle. Am Sonntagnachmittag teilte der Mittelfeldspieler Trainer Hans-Jürgen Boysen in einem Telefonat mit, dass er das Angebot der Kickers abgelehnt hat. "Für mich waren die drei Jahre bei den Kickers eine tolle Zeit. Ich habe beim OFC die Chance bekommen, in der 2.Liga zu spielen, dafür werde ich dem Klub immer dankbar sein. Ich habe auch bis zuletzt überlegt und damit geliebäugelt zu bleiben. Aber für mich haben sich neue sportliche Perspektiven geboten, die ich einfach wahrnehmen muss. Ich hoffe, das kann jeder verstehen. Ich möchte mich aber noch mal ausdrücklich beim Verein für die tolle Zusammenarbeit bedanken," so Wörle. Keine weitere Zusammenarbeit wird es mit Stürmer Dino Toppmöller geben, da die Vorstellungen beider Seiten zu weit auseinander liegen. Kickers Offenbach bedankt sich für die stets gute Zusammenarbeit bei Thomas Wörle und Dino Toppmöller und wünscht beiden Spielern für ihre persönliche Zukunft alles Gute.
OFC verpflichtet neuen Stürmer
Matthias Morys - "jung und sehr, sehr schnell"
Offenbach (app) - Die Offenbacher Kickers haben einen neuen Stürmer verpflichtet. Kurz vor dem Ende der Transferperiode am 31. August unterschrieb der 21 Jahre alte Matthias Morys von den Amateuren des VfB Stuttgart einen Vertrag über zwei Jahre. Er wechselt ablösefrei zu den Kickers in die 3. Liga. OFC-Trainer Hans-Jürgen Boysen sagt: "Er ist jung und sehr, sehr schnell. Die Chance, bei uns zu spielen, ist groü." Boysen plant mit dem Zugang bereits am Samstag, 14 Uhr, gegen Dynamo Dresden. Laut Boysen kann er als Sturmspitze spielen, er kann gemeinsam mit Mirnes Mesic eine Doppelspitze bilden oder über die Auüenbahn (rechts wie links) kommen.
http://www.op-online.de/index_2515_3235.htm
Moralische Entscheidung für den OFC
Boysen bleibt Trainer / Möller: "Viele Spieler wollen kommen" / "Casting-Spiel" gegen Armenien / Türker nach Freiburg
Offenbach (joko) - Superstar, Topmodel - Casting-Shows in denen Talente gesucht werden, haben Hochkonjunktur. Die neueste Variante planen jetzt die Offenbacher Kickers. Der Zweitligaabsteiger will am Mittwoch (18.30 Uhr) im Stadion Bieberer Berg ein Casting-Spiel für Fuüballer gegen die Nationalmannschaft von Armenien durchführen. Unter den Augen von Trainer Hans-Jürgen Boysen und Manager Andreas Möller sollen 15 bis 18 Fuüballer aus dem Ausland und aus verschiedenen Oberligen im OFC-Trikot vorspielen. Als Lohn winkt ein Vertrag für die 3. Liga.
... Bereits gestern Morgen testeten die Kickers in Mounir Chaftar vom Zweitligisten MSV Duisburg den nächsten Kandidaten. "Es war ein Kennenlernen", sagte Kickers-Trainer Hans-Jürgen Boysen. Der Defensivspieler, der am Donnerstag seinen 23. Geburtstag feierte, habe beide Einheiten mitgemacht und wird auch am Samstag (14.30 Uhr) im Test beim Hessenligisten Bayern Alzenau zum Einsatz kommen...
11.55 Uhr: Hans-Jürgen Boysen ist mit sofortiger Wirkung offiziell als Trainer der Kickers Offenbach zurückgetreten. "Ich habe von meiner Vertragsklausel Gebrauch gemacht, weil ich eine neue sportliche Herausforderung annehmen möchte", sagte Boysen. Aktuell steht der Klub auf Platz 2 der 3. Liga. Es wird vermutet, dass Boysen das Traineramt beim FSV Frankfurt übernimmt.
Offenbach: Interview mit Sportdirektor Andreas Möller
"Wir stehen vor einem groüen Umbruch"
Seit einer Woche ist Ex-Nationalspieler Andreas Möller (40) neuer Sportdirektor in Offenbach.
Neue Chance, groües Risiko: OFC-Sportdirektor Andreas Möller.
Šimago
kicker: Herr :heulen:, wie klappt die Zusammenarbeit mit Trainer Hans-Jürgen Boysen, der von Ihrer Verpflichtung überrascht wurde?
:heulen:: Es gab Irritationen, keine Frage. Aber das ist aus der Welt. Das Sportliche steht im Vordergrund, sonst laufen uns andere Vereine weg.
kicker: Wie sieht Ihr Aufgabenbereich genau aus?
:heulen:: Ich bin mittendrin. Marketing, Sponsorengespräche, sportlicher Bereich. Bei uns ist vieles im Fluss. Wir bauen eine Mannschaft für die 3. Liga auf. Unsere U23 ist in die Oberliga aufgestiegen. Unsere U19 und U17 spielen am Wochenende um den Aufstieg in die Bundesliga. Meine Arbeit ist derzeit ein Rundumpaket. Ich bin froh, dass viel los ist und ich spüre, dass es vorangeht.
kicker: Sie haben erst fünf Spieler für die 3. Liga unter Vertrag und in elf Tagen beginnt die Vorbereitung.
:heulen:: Wir sondieren den Markt sehr genau. Wir stehen vor einem groüen Umbruch.
kicker: Das ist eine neue Chance. Aber auch ein groües Risiko.
:heulen:: Ja, sicher. Neue Spieler, neue Hierarchie, neues System, das bietet viele Möglichkeiten. Wir werden eine gute Auswahl treffen und eine hungrige und entwicklungsfähige Mannschaft finden.
kicker: Wann werden Sie die ersten Personalentscheidungen treffen?
:heulen:: Zu gegebener Zeit. Wir müssen uns nicht unter Druck setzen lassen. Wir werden sorgfältig auswählen. Wahrscheinlich werden wir zum Trainingsauftakt nicht komplett sein. Aber schlieülich läuft die Transferperiode bis 31. August. Der Markt kommt jetzt erst richtig in Bewegung. Und die Kickers sind immer noch eine gute Adresse.
Interview: Jochen Koch
Der Torhüter wäre Top, hab nur gutes von ihm gehört, aber wer sind die anderen heiüen Eisen, die wir wol schon so gut wie sicher haben und warum kennen wir sie noch nicht?Boysen verspricht "richtig gute Mannschaft"
Maik Schutzbach (22) kommt vom SC Freiburg / Robert Wulnikowski (Spfr. Siegen) soll neuer Kickers-Torwart werden
Offenbach (joko) - 27 Spieler standen letzte Saison im Zweitligaaufgebot der Offenbacher Kickers. 23 Spieler haben inzwischen den Verein verlassen. Gestern hat Thomas Wörle mit der Spvgg. Greuther Fürth seinen neuen Verein bekannt gegeben. Vier Tage vor dem ersten Training haben die Kickers gestern den 13. Spieler unter Vertrag genommen. Der 22-jährige Maik Schutzbach kommt vom SC Freiburg, wo der Mittelfeldspieler in der U23 gespielt hat und Oberliga-Meister wurde.
"13 Spieler sind nicht viel", sagt Sportmanager Andreas Möller. "Aber wir lassen uns nicht unter Druck setzen, sondern sondieren den Markt in aller Ruhe." Bisher hat Trainer Hans-Jürgen Boysen neben zwei Jugendspielern sieben neue Spieler verpflichtet, die zuletzt in der Regionalliga (4) oder Oberliga (3) gespielt haben. Doch bis zum Wochenende, versichert Boysen, "wird sich noch einiges tun".
Mit drei, vier erfahrenen Spielern sei man sich einig. "Einige richtig gute Eisen wurden geschmiedet", kündigt Boysen die erhofften Eckpfeiler für das Mannschaftsgerüst an. "Besonders von hinten heraus", so der Trainer, "steht das Gros der Mannschaft".
Auch im Tor sind die Kickers offenbar fündig geworden. Nach Informationen unserer Zeitung wird Robert Wulnikowski von den Sportfreunden Siegen nach Offenbach wechseln. Der 30-jährige Torwart (1,92 m) hat 56 Zweitligaspiele für Union Berlin und Rot-Weiss Essen bestritten und war in den letzten drei Spielzeiten Stammtorwart beim VfR Aalen und in Siegen. Im November 2007 erlitt er einen Kreuzband-riss, stand aber im März wieder im Tor und absolvierte eine hervorragende Saison, so dass auch Zweitligisten auf ihn aufmerksam wurden. Am Montag sollen mindestens 16 Spieler das Training aufnehmen. "Wenn dann drei, vier Positionen offen sind, werden wir die Lücken auch noch schlieüen", sagt Boysen und verspricht: "Wir werden eine richtig gute Mannschaft haben."
23.06.2008
Sebastian Becker unterschreibt Zwei-Jahres-Vertrag bei den Offenbacher Kickers!
Er ist eine klassische Nummer 10. "Zentral hinter den Spitzen fühle ich mich am wohlsten", sagt Sebastian Becker. Bei den Offenbacher Kickers hat der 23jährige heute einen Vertrag bis zum 30.06.2010 unterschrieben und hofft künftig auf mehr Spielzeit als bei seinem vorherigen Arbeitgeber, dem FC Augsburg. In den letzten zwei Jahren kam er dort auf insgesamt 20 Einsätze.
"Zu Beginn der letzten Saison hat mich ein Bänderriss zurückgeworfen. Danach habe ich den Anschluss nicht mehr gepackt," sagt Becker. In Offenbach freut er sich vor allem auf das Stadion und die Atmosphäre auf dem Bieberer Berg.
"In Augsburg waren die Fans durch die Laufbahn doch immer ziemlich weit weg.
In Offenbach sind die Zuschauer dagegen ganz nah dran. Das ist eine geile Stimmung, darauf freue ich mich schon sehr." Und davon konnte er sich bereits selbst überzeugen, als er in der Saison 2006/2007 mit dem FC Augsburg zu Gast war und in einem torreichen Spiel mit 2:3 unterlag. Nach einem persönlichen Gespräch mit Sportmanager Andreas Möller und Trainer Hans-Jürgen Boysen hat er sich trotz mehrerer Angebote nun für den OFC entschieden.
Seine Karriere begann Sebastian Becker beim TSC Pfalzel und wechselte in der D-Jugend zu Eintracht Trier. Dort schaffte er im Januar 2004 den Sprung in den Profikader, und kam bereits zu ersten Kurzeinsätzen in der 2.Liga. Am letzten Spieltag der Saison 2004/2005 machte er im wichtigen Abstiegsendspiel am 34.Spieltag beim 1.FC Saarbrücken sein erstes Zweitligator, trotzdem konnte er den Abstieg nicht mehr verhindern.
Saarbrücken glich noch zum 1:1 aus und rettete sich damit selbst. Nach dem Abstieg im Sommer 2005 spielte Becker eine weitere Saison für Trier in der Regionalliga Süd. Insgesamt kommt der gebürtige Trierer auf 24 Einsätze in der zweiten Liga (2 Tore) und 30 in der Regionalliga Süd (2 Tore).
"Sebastian Becker ist ein Kreativspieler im offensiven Bereich, technisch versiert, der ein Auge für Lücken besitzt und den tödlichen Pass spielen kann," sagt Trainer Hans-Jürgen Boysen über seinen jüngsten Neuzugang.

